Umbau des Gemeindehauses

Das ev. Gemeindehaus wird umgebaut. Das Pfarramtsbüro befindet sich momantan in der Friedrich-Ebert-Str. 5 (im Hof von Fa. Elektro Schättler). Bitte senden Sie keine Briefpost mehr an das Pfarramtsbüro bzw. die Kirchengemeinde in der Eugen-Kaiser-Str. 35.

Die Öffnungszeiten ändern sich nicht.

Darüber hinaus werden wir bis auf Weiteres vielfältige räumliche Übergangslösungen nutzen.

Die meisten regelmäßigen Gruppen und Projektteams der evangelischen Kirchengemeinde treffen sich in den Räumen der evangelisch-methodistischen Gemeinde in der Christuskirche (Synagogenstraße 22). Die Konfirmandenarbeit findet an wechselnden Orten statt. Dazu werden nähere Infos per Email verschickt. Die Tagungsorte der Gremien der Kirchengemeinde werden jeweils in der Einladung angegeben. Tröstercafé kann auf Anfrage im katholischen Gemeindezentrum stattfinden.

Herzlichen Dank an alle, deren Gastfreundschaft wir in Anspruch nehmen dürfen - und danke für die Geduld aller, dass es in den nächsten Monaten gewiss zu der einen oder anderen Einschränkung und/oder Improvisation kommen wird.

 

Der Umbau in Wort und Bild

 

Jetzt geht es los. Wir werden unser Ziel erreichen, auch weiterhin über einen zentralen Treffpunkt einer lebendigen und offenen Gemeinde und aller Menschen in Windecken zu verfügen. Aber bevor wir nach vorne schauen, möchten wir mit Ihnen noch einmal zurückblicken.

2009 hat sich eine kleine, wackere Truppe zusammengesetzt, da feststand, mit dem Gemeindehaus muss etwas passieren. Heizung, Sanitäranlagen und die Fenster waren in einem Zustand, dass eine Sanierung unumgänglich war. Damals konnte aber noch niemand ahnen, was für Schäden zutage treten, wenn man so ein altes Gemäuer richtig untersucht.

Und irgendwann stand fest: Ein zukunftsweisender Neubau ist sinnvoller als eine Sanierung – auch, um eine Kostensicherheit für den Bau sowie für die spätere Unterhaltung zu erzielen. Die Argumente waren so zwingend, dass auch die Landeskirche gegen ihre eigentlichen Baurichtlinien einen Neubau befürwortete.

Diese Entscheidung erlaubt es, dass das nun geplante Gebäude trotz geringerer Nutzfläche auch weiterhin viele der Möglichkeiten bietet, die wir am alten Haus so geschätzt haben – und das barrierefrei. So ist das alte Haus nicht nur sprichwörtlich das Fundament des neuen: Ein großer Teil des jetzigen Kellers wird mit Bauschutt verfüllt und auf den alten Außenmauern wird das neue Gebäude errichtet.

Für diesen Neubau wurden unterschiedliche Raumkonzeptionen sorgfältig abgewogen. Denn wir wollten diese einmalige Chance nutzen, um ein Gemeindehaus zu errichten, das den Bedürfnissen der Gemeinde auch zukünftig gerecht wird.

Das hat seine Zeit gekostet, die aber gut investiert wurde. Neben Absprachen mit der Kommune, dem Kirchenkreis und der Landeskirche haben wir auch immer das Gespräch mit der Kirchengemeinde gesucht. Am 26. Juni vergangenen Jahres konnten wir dann in einer Gemeindeversammlung einen Entwurf öffentlich vorstellen. Nachdem die Architektin den Entwurf erläutert hatte und wir weitere Gespräche geführt haben, konnten wir uns gestärkt und mit vielen Anregungen an die weitere Planung machen.

Daraus  hat sich ein abschließender Ausführungsplan entwickelt, nach welchem ab diesem Sommer gebaut werden kann. Unser neues Gemeindehaus bietet weiterhin einen großen Saal für etwa hundert Personen, der sich in zwei Räume teilen lässt; sowie einen – ebenfalls teilbaren –  Gruppenraum. Selbstverständlich wird es wieder eine Vorbereitungsküche geben. Ein großes Foyer und die Loggia bieten Raum für zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten. Das Gartengelände wird neu gestaltet, um es noch intensiver als bisher nutzen zu können. Und auch das Pfarramtsbüro wird in dem neuen Haus seinen Platz haben.

Viele sind beteiligt, damit die veranschlagte Gesamtbausumme von ca. 1 Mio. Euro gestemmt werden kann: Landeskirche und Kirchenkreis haben ihren Anteil zugesagt, die Kirchengemeinde setzt einen großen Teil ihrer Rücklagen ein und kann einen Teil des Verkaufserlöses ihres Grundstückes „In der Marlache“ zur Finanzierung beitragen. Als feste Größe hat sich unser Spendenziel von 100.000 Euro erwiesen. Die bisherigen Spendeneingänge von insgesamt 89.600 Euro machen uns Mut, dieses Ziel auch bald zu erreichen. Jeder Euro, den wir darüber hinaus an Spenden erzielen, fließt in die weitere Ausstattung des Hauses. Deswegen werden wir uns auch in diesem Herbst wieder an alle Menschen in Windecken wenden und um ihre weitere Unterstützung bitten.

 

Der Umbau hat begonnen. Der erste Schritt war das Ausräumen des Gemeindehauses.

15-02-21 Konfi-Kreativ 00

Das bedeutete Abschied nehmen von Mobiliar und Sammelsurium. Ein ehrenamtliches Helferteam hat viele Wochen gearbeitet um das Gemeindehaus für den Teilabbruch vorzubereiten. Alle Fotos finden Sie im Fotoalbum.

Der Umbau wird hier weiter begleitet.