Die Konfirmation ist 1539 in Hessen entstanden. Die Idee dazu hatte der aus Straßburg stammende Theologe Martin Bucer (1491-1551). Sie resultiert aus dem Streit um die Kindertaufe.
Kindertaufe und Konfirmation gehören zusammen: Der Konfirmandenunterricht ist nachgeholter Taufunterricht für die bereits im Säuglings- oder Kindesalter getauften Jugendliche. Im Gottesdienst zur Konfirmation bekräftigen (lat.: confirmare) sie selbst das Taufversprechen ihrer Eltern und Patinnen/Paten.

Die Konfirmation befähigt zugleich zur Übernahme des Patenamtes.

Allgemeine Informationen

Sie ist vielleicht das bei Jugendlichen beliebteste Kirchenfest. Darüber hinaus ist die Konfirmation auch lebensgeschichtlich ein wichtiges Ritual. Zwar ist die Zeit lange vorbei, dass man mit der Konfirmation „aus der Schule kam", trotzdem ist die Konfirmation immer noch der Übergang zum Erwachsenwerden verbunden. Die Konfirmation ist eine besondere Gelegenheit, diesen Übergang festlich zu gestalten und inhaltlich zu füllen.

Hintergründe

Die Konfirmation ist 1539 in Hessen entstanden. Die Idee dazu hatte der aus Straßburg stammende Theologe Martin Bucer (1491-1551). Sie resultiert aus dem Streit um die Kindertaufe.
Kindertaufe und Konfirmation gehören zusammen: Der Konfirmandenunterricht ist nachgeholter Taufunterricht für die bereits im Säuglings- oder Kindesalter getauften Jugendliche. Im Gottesdienst zur Konfirmation bekräftigen (lat.: confirmare) sie selbst das Taufversprechen ihrer Eltern und Patinnen/Paten.
Die Konfirmation befähigt zugleich zur Übernahme des Patenamtes.